Der Wehrenbach – Fluch und Segen

  • Wann
    Sonntag 16.08.2026 13:30 - 15:30
  • Ort
    Treffpunkt: Forchbahnstation Zollikerberg
  • Typ
    Anlass von Dritten
  • Text

     

    Der rund 10 km lange Wehrenbach entspringt beim Wassberg in Zollikon auf etwa 730 m ü. M. Auf seinem Weg bis zur Mündung beim Zürichhorn ändert sein Name mehrmals: Höhibach, Rietbach, Wehrenbach, Wildbach und schliesslich Hornbach. Mehrere Seitenbäche münden in den Wehrenbach, so beispielsweise der Stöckentobelbach, auch Elefantenbach genannt.

    Was als kleines Wiesenbächlein beginnt, endet beim Zürichsee zu Zeiten von Hochwasser mit 45 m3 Wasser pro Sekunde. Riesige Mengen, die der Wildbach aus dem über 10 km2 grossen Einzugsgebiet abführen muss. Nach dem Rückzug des Linthgletschers vor 15'000 Jahren ist durch Erosion die heutige erlebnisreiche Natur- und Kulturlandschaft entstanden. Millionen Kubikmeter Gesteinsmaterial wurde seither herunter geschwemmt und so ist das Seefeld entstanden. Im September 2024 hat der Regierungsrat des Kantons Zürich eine Natur- und Landschaftsschutzverordnung erlassen, die auf der Exkursion erläutert wird.

    Auf seinem vierten Spaziergang begleitet uns Biologe Max Ruckstuhl von der Trichtenhauser Mühle auf dem Pfadi-Weg entlang des Wehrenbachs hinunter zur Burgwies. Unterwegs kommen Themen wie Wassernutzung, Wald- und Wiesenpflege, Waldentwicklung, landwirtschaftliche Nutzung und Siedlungsentwicklung zur Sprache. Für den abschliessenden Austausch offeriert uns der Quartiertreff Hirslanden ein Getränk.

    Mitbringen: gutes Schuhwerk -> ca. 4 km zu Fuss bis zur Burgwies, nicht Kinderwagen tauglich
    Max. 20 Personen.

    > Mehr Informationen zum Wildbach

    > Mehr Informationen zur Natur

    Anmeldung: kultur@8008.ch

    Organisiert vom Quartierverein Riesbach im Rahmen von «Industriekultur» 2026. Unterstützt vom Quartierverein Hirslanden.